Chronik der Familie Sondermann

Johann Christian Sondermann


Johann Christian Sondermann wurde in Gummersbach am 11. März 1818 als Sohn des Johann  Wilhelm Sondermann (1770-1857) und der Dorothea Catharina Wilhelmine Baltes (1776-1849) geboren.

Ehe mit Henriette Pickhardt

Christian heiratete am 4. Mai 1841 seine Cousine zweiten Grades Henriette Pickhardt, die Tochter des Wilhelm Christoph Abraham Pickhardt [1] und der Christiane Maria Elisabeth Henriette Ising war. [1a] Christoph Pickhardt war Knopffabrikant in Mühlenseßmar und besaß dort wohl bereits die Kochenstampfe, deren Wasserverlauf sein Sohn Wilhelm Pickhardt medior im Juli des Jahres 1859 zu verlegen beabsichtigt [2]. Christoph Pickhardt verstarb "sanft nach kurzem Krankenlager" lt. Anzeige im Gummersbacher Kreisblatt am 2. August 1865. [2a]
Schwiegermutter des Christian Sondermann war Christiane Pickhardt geb. Ising, geboren am 29. Mai 1780 in Gummersbach. [2b] Diese verstirbt am 20. Januar 1859 in Gummersbach wie aus einer Anzeige im Gummersbacher Kreisblatt hervorgeht [3]. Erhalten hat sich in der Familie das neben stehend abgebildete Ölgemälde, das wohl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden ist und wahrscheinlich Christiane Pickhardt geb. Ising zeigt.
Alternativ könnte die Mutter des Christian Sondermann, Wilhelmine Baltes, zu sehen sein. Da indes das Ölgemälde in keinem anderen Stamm der Familie Sondermann erwähnt wird, ist dies eher unwahrscheinlich.

Zur Geburt seiner Kinder Richard Sondermann (1851), Eugen Sondermann (1852), Eugenie Sondermann (1855), Clara Sondermann (1857) und Christian Sondermann (1863) veröffentlicht Christian Sondermann unten stehenden Anzeigen im Gummersbacher Kreisblatt [4], aus denen auch hervorgeht, dass er zu diesem Zeitpunkt in Gummersbach wohnhaft war:
  • Im Jahr 1866 feierte das Ehepaar Christian Sondermann silberne Hochzeit. Zu dem besonderen Ereignis schenkten die Söhne Ernst und Emil ihren Eltern zwei Tassen, die sich in der Familie erhalten haben und unten abgebildet sind.

    Mit Henriette Pickhardt hatte Christian Sondermann elf Kinder, von denen  zwei kurz nach der Geburt versterben. Die unten stehende Fotografie der Familie zeigt das Ehepaar mit seiner beeindruckenden Kinderschar sowie mit Julie Pickhardt, einer Schwester der Henriette Sondermann geb. Pickhardt (geboren am 20. März Jahr unbekannt, gestorben am 2. Februar 1883 [5])  circa im Jahr 1860:
    1. Wilhelm Sondermann (1842)
    2. Eleonore Sondermann (1844)
    3. Emil Sondermann (1846)
    4. Ernst Sondermann (1847)
    5. Hugo Sondermann (1849)
    6. Richard Sondermann (1851-1852)
    7. Eugen Sondermann (1852)
    8. Richard Sondermann (1854-1854)
    9. Eugenie Sondermann (1855)
    10. Clara Sondermann (1857)
    11. Christian Sondermann (1863)

    Zur Unterscheidung von den anderen in Gummersbach wohnenden Sondermanns bezeichnete man die Familie und deren Nachfahren als "die Christians" (" Bei den Christians ..."). [6]

    Generationswechsel, Expansion und Aufspaltung des Unternehmens J. W. Sondermann

     Spätestens ab 1849 übernahm Christian Sondermann zusammen mit seinem Bruder Franz Carl Albert Sondermann die väterliche Pfeifenschlauchfabrik in der Winterbecke. Unter der Firma "J. W. Sondermann" führte er das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder bis 1856 fort und expandierte in dieser Zeit wesentlich durch weitere Fabrikgründungen. Anfang des Jahres 1856 trennten sich die Brüder allerdings.

    Christian Sondermann übernahm den Namen des väterlichen Unternehmens "J. W. Sondermann", die Fabriken selbst wurden allerdings zwischen den Brüdern aufgeteilt, wobei die Schlauchfabrik und die Papierfabrik in Niederseßmar von Carl Sondermann, die Papierfabrik in Dümmlinghausen und das Fabrikgebäude in der Winterbecke von Christian Sondermann fortgeführt wurden.

    Zu dem Zeitabschnitt der gemeinsamen Leitung des Unternehmens J. W. Sondermann von ca. 1849 bis 1856 wird auf die Ausführungen zum Leben des J. W. Sondermann senior verwiesen.

    Papierfabrik in Dümmlinghausen

    Die Beibehaltung der Firmierung des Vaters wird insbesondere durch ein im Jahr 1862 veröffentlichtes Verzeichnis der "vom 1. März bis 31. Mai 1862 angemeldeten und in das Handelsregister des königlichen Handelsgerichts zu Köln eingetragenen älteren Firmen" deutlich. Danach meldet Johann Christian Sondermann "Kaufmann und Fabrikant in Gummersbach" seine bereits bestehende Firma "J. W. Sondermann" am 26. Mai 1862 zum Handelsregister an. [7]

    Möglicherweise wurde die Papierfabrik bereits 1855 durch Christian Sondermann betrieben, denn im Verzeichnis der Höheren Bürgerschule Gummersbach wird Christian Sondermann in diesem Jahr als Fabrikant geführt [8].

    Kurz nach dem Tod inserierte Johann Christian Sondermann zunächst sein damaliges Wohnhaus zur Verpachtung oder zum Verkauf. [9] Vermutlich gab Christian Sondermann die Anzeige auf, da er in das von seinem Vater Johann Wilhelm Sondermann erbaute Haus in der Winterbecke verzog, denn dieses Haus wird in der Folgezeit unter den Nachfahren des Christian Sondermann über die Generationen weitervererbt. Wie eine unten stehend noch zitierten Anzeige nahe legt, verkaufte Christian Sondermann das Haus nicht, sondern verpachtete es an Ernst Pickhardt.

    Im Sommer des Jahres 1857, kurz nach der Aufspaltung des Unternehmens und dem Tod des Vater, fasste Christian Sondermann den Entschluss, seine geerbte Fabrik in Dümmlinghausen zu erweitern. So findet sich in den Akten der Stadt Gummersbach ein Antragsschreiben unter dem Namen "J. W. Sondermann" mit folgendem Inhalt: "Es ist meine Absicht, neben meiner Papierfabrik in Dümmlinghausen nach Maasgabe [!] beifolgender Zeichnungen, einen zweiten Dampfkessel aufzustellen, welcher bloß zum Strohkochen benutzt werden soll. [...] Gummersbach 25. August 1857" [10]. Strohkochen war in der damaligen Zeit ein Verfahren zur Papierherstellung.

    Ende des Jahres 1857 verstarb allerdings Wilhelm König, der Compagnon des Christan Sondermann, laut Anzeige im Gummersbacher Kreisblatt [11]:
    Beteiligte an der Papierfabrik werden nach dem Tod des Wilhelm Königs dessen Erben, insbesondere wohl der Schwiegersohn C. W. Schirp, wie aus unten noch zitierten Anzeigen des Jahres 1860 hervorgeht.

    Der Wechsel des Compagnons scheint die Entwicklung der Papierfabrikation nicht entgegengestanden haben. So erscheint am 17. März 1858 im Gummersbacher Kreisblatt die Bekanntmachung, dass "Herr J. W. Sondermann", d. h. Christian Sondermann, in seiner Papierfabrik in Dümmlinghausen die Aufstellung eines zweiten Dampfkessels beabsichtigt [12].  
    Die Genehmigung zur Aufstellung des Dampfkessels wurde schließlich, wieder nach einigem Hin und Her, am 4. Mai 1858 erteilt [13]. Von der Aufstellung des zweiten Dampfkessels kann aber nicht zwangsläufig auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens geschlossen werden [14], nicht zuletzt da sich die tradtionelle Papierherstellung - wie weiter unten erläutert - zu dieser Zeit mit neuen innovativen Herstellungsmethoden konfrontiert sah.

    Etwa einen Monat später am 25. Januar 1859 beantragte Ernst Pickhardt ebenfalls die Konzession zur Aufstellung eines Dampfkessels für seine Fabrik in Gummersbach. Die zugehörige Bekanntmachung erfolgte am 15. Februar 1859. Laut Bericht des Bürgermeisters Bickenbach erhob Christian Sondermann Einspruch gegen die Konzessionserteilung, den er aber zurückzog. Die Konzession wurde am 2. April 1859 an Ernst Pickhardt erteilt [15]. Möglicher Grund für den Einspruch durch Christian Sondermann könnte sein, dass sein (geerbtes) Wohnhaus in der Winterbecke in der Nähe der Fabrik des Ernst Pickhardt lag. Bermerkenswert ist, dass die Genehmigung der Konzession für Christian Sondermann über ein Jahr, die Genehmigung für Ernst Pickhardt hingegen nur einige Monate dauert. Die längere Antragsfrist des Christian Sondermann wird indes u. a. auf den Tod des Compagnon Wilhelm König zurückzuführen sein.

    Im April des Jahres 1860 indes wird die Papierfabrik mit Maschinen, Wohnung, Scheune, Schuppen une einem 1 1/2 Morgen land "theilungshalber" von den Beteiligten J. W. Sondermann, d. h. Johann Christian Sondermann, und C. W. Schirp zum Verkauf im Gummersbacher Kreisblatt und in der Kölnischen Zeitung inseriert [16]:
    Der Notar G. J. Meissen legt den Termin zum Verkauf sodann auf den 3. Mai 1860 [17]:
    Die Anzeigen zum Verkauf der Papierfabrik sind vor dem Hintergrund eines grundlegenden Wandels der Papierfabrikation zu sehen. Ab Ende der 1840er Jahre wurde zunehmend Papier aus dem preiswerten Rohstoff Holzschliff gefertigt. Ende der 1850er Jahre wurde schließlich der Raffineur erfunden, eine Maschine, die das splitterreiche Grobmaterial des Holzschliffs verfeinert und dadurch eine deutliche Verbesserung der Papierqualität herbeiführte. Es kann daher zu vermuten werden, dass die Papierfabrikation um 1860 nicht mehr rentabel war und sich Christian Sondermann oder die Erben Wilhelm König daher von der Fabrik in Dümmlinghausen trennen wollten. Der Grund könnte auch schlicht in der Absicht der Erben zu finden sein, das geerbte König-Vermögen zu teilen.

    Zumindest Johann Christian Sondermann trennte sich im Mai 1860 allerdings nicht von seinem Anteil, denn in Sandlers Adreßbuch aus dem Jahr 1862 wird Christian Sondermann in Dümmlinghausen weiterhin mit einer Fabrik in Dümmlinghausen geführt. Die Fabrik wird indes als Mahlmühle und nicht als Papierfabrik bezeichnet. [18]

    Spätestens ab Mai 1862 ist Johann Christian Sondermann wahrscheinlich alleiniger Eigentümer der Fabrik , denn zu diesem Zeitpunkt meldet er ohne Compagnon die "ältere" Firma J. W. Sondermann zum Handelsregister an. [18a] Ort der Niederlassung der Firma ist aber Gummersbach und nicht Dümmlinghausen.

    Es kann aus der Bezeichnung der Fabrik als Mahlmühle im Adreßbuch von 1862 allerdings nicht abgeleitet werden, dass die Papierfabrikation aufgegeben wurde, denn auch die Papierfabrik des Bruders Carl Sondermann in Niederseßmar wird in derselben Quelle als Mahlmühle betitelt. Zudem wird in Sandler's Repertorium des deutschen Handels-, Fabrik- und Gewerbestandes von 1866 die Papierfabrik noch als "Strohpapierfabrik" geführt. [19]

    In den Jahren 1859 und 1860 wurde Christian Sondermann in den Verzeichnissen der Höheren Bürgerschule Gummersbach als Kaufmann und nicht als Fabrikant geführt [19a]. Im Gesellschaftsvertrag der "Gesellschaft Vierling" aus dem Jahr 1859 wird Christian Sondermann als Kaufmann bezeichnet während sein Bruder Carl Sondermann als Fabrikant und Kaufmann betitelt wird. [19b] Möglicherweise gibt die Bezeichnung des Christian Sondermann "nur" als Kaufmann in diesen Jahren den Hinweis darauf, dass die Fabrik zeitweise stillstand.

    Handelsaktivitäten ab 1858

    Während Christian Sondermann im März des Jahres 1858 noch die Genehmigung erhielt, in seiner Papierfabrik (!) einen zweiten Dampfkessel aufzustellen, inseriert er am 17. Dezember 1858 eine Verkaufsanzeige für seine Textilfabarikate: Jacken, Schals, Strümpfe und Socken [20]:

    Wo allerdings Christian Sondermann über die für die Fabrikate notwendige Spinnerei und Weberei verfügt ist nicht ersichtlich. Es ist daher zu vermuten, dass Christian Sondermann mit den Fabrikaten lediglich gehandelt hat.

    Es finden sich in der Folgezeit auch weitere Anzeigen, die auf eine rege Handelstätigkeit des Christian Sondermann schließen lassen. So annonciert er [21]:

    

    • 22. Juni 1859: "Senf zu haben bei Christian Sondermann"
    • 6. August 1859: "Weinessig empfiehlt zur gefälligen Abnahme Chr. Sondermann."
    • 3. Dezember 1859: "Ich empfehle zur gefl. Abnahme Sayette u. Flammwolle in allen Sorten und Farben zu sehr billigen Preisen. Gummersbach, im Dezember 1859. Chr. Sondermann."
    • 8. August 1860: "Guter Weinessig per Quart 3 und 4 1/2 Sgr. bei Chr. Sondermann in Gummersbach."
    • 27. Juli 1861: "Guten Weinessig per Maaß zu 3 und 4 Sgr. ist zu haben bei Chr. Sondermann in Gummersbach."
    • 31. Juli 1861: "Guten Weinessig per Maaß zu 3. u. 4. Sgr., und weißen Pfeffer zum Einmachen ist zu haben bei Chr. Sondermann in Gummersbach."
    • 30. Juli 1862: "Guter Wein-Essig per. Maaß zu 3-4 Sgr. ist wieder zu haben bei Chr. Sondermann in Gummersbach."
    • 29. Juli 1863: "Weinessig per Quart 3 und 3 1/2 Sgr. zu haben bei Chr. Sondermann."
    • 16. Juli 1865: "Wein-Essig zu 3 und 3 1/2 Sgr. per Maaß zu haben bei Chr. Sondermann."
    • 29. August 1866: "Weinessig zum Einmachen zu haben bei Chr. Sondermann."
    • 31. Oktober 1866: "Sayett und Wolle in schöner Auswahl vorrätig bei Chr. Sondermann in Gummersbach."

    Besitzungen in Gummersbach vor 1867

    Nach dem Tod des Vaters Johann Wilhelm Sondermann im Januar 1857 erbte Christian Sondermann des Wohn- und Fabrikhaus in der Winterbecke. Vermultich zog die Familie Chr. Sondermann dann auch in dieses geerbte Haus, denn im Juni 1857 inserierte Christian Sondermann sein "jetziges Wohnhaus" ab "nächstem Petri" zum Verkauf oder zur Verpachtung. Wie aus Anzeigen der Folgejahre hervorgeht, verpachtete Christian Sondermann vermutlich sein Wohnhaus: [21a]

    Wo das "jetzige Wohnhaus" von Christian Sondermann lag, ist derzeit nicht bekannt.


    Belegt ist, dass Christian Sondermann im Juli 1862 nicht unterhebliche Liqudität freisetzte, denn er inseriert sein Interesse, zwei in der Winterbecke gelegene und Häuser zu veräußern [22]. Darunter befand sich allerdings nicht sein Wohnhaus in der Winterbecke, vermutlich aber sein obiges ehemaliges Wohnhaus:

    Das in obiger Anzeige unter a) erwähnte ehemaligen Middelhoff'sche Haus wurde von Johann Christian Sondermann wahrscheinlich im Juni 1846 erworben, denn in diesem Jahr veräußert Wilhelm Middelhoff sein in der Winterbecke neu erbautes Wohnhaus [22a]. Wo das Middelhoff'sche Haus in der Winterbecke lag, ist derzeit nicht bekannt.

    Das unter b) aufgeführten "[...] gegenwärtig von Ernst Pickhardt bewohnte [...]" Haus ist ebenfalls noch nicht lokalisiert.

    

    Möglicherweise wurden die Häuser von ihren Bewohnern, d. h. von Eduard Fastenrath und Ernst Pickhardt erworben, denn die Familie Fastenrath und Pickhardt wohnten in der Folgezeit in der Winterbecke.


    Daneben ist bekannt, dass Christian Sondermann im Jahr 1860 ein Grundstück "am Steinberg" [23] sowie im Jahr 1861 ein Grundstück "am Helenenberg" besaß [24].

    Kunstwollspinnerei in Dümmlinghausen

    Vermutlich verwendete Christian Sondermann das freigesetzte Kapital, um seine Papierfabrik in Dümmlinghausen noch im Jahr 1862 oder im Jahr 1863 in eine (Kunstwoll-)Spinnerei zu verändern.

     

    Zumindest muss die Veränderung vor 1865 durchgeführt worden sein, denn für dieses Jahr findet sich der Hinweis, dass Christian Sondermann in Dümmlinghausen eine Spinnerei betrieb. So wird in einer Bekanntmachung im Gummersbacher Kreisblatt vom Dezember 1865 berichtet, dass das gusseiserne Kammrad der Spinnerei J. W. Sondermann in Dümmlinghausen in "frevelhafter Weise" zerstört worden sei. J. W. Sondermann, d. h. Christian Sondermann, setzte gar eine Prämie zur Ergreifung des Täters in Höhe von 15 Thaler aus, was ca. 500 Euro im Jahr 2017 entspricht. [25] [26] [27] [27a].

    

    Nicht passend dazu wird in Sandler's Repertorium des deutschen Handels-, Fabrik- und Gewerbestandes aus dem Jahr 1866 für Dümmlinghausen noch die "Strohpapierfabrik, Sondermann J. W. " geführt. [27b] Für Gummersbach listet Sandler indes unter "Strumpfwaarenfabriken" das Unternehmen "Sondermann, J. W.". Vermutlich handelt es sich hierbei um die Kunstwollspinnerei des Christian Sondermann, der in Gummersbach seinen Wohnsitz hatte. Aufgrund der Einträge ist nicht auszuschließen, dass Christian Sondermann die Papierfabrikation auch nach Gründung der Kunstwollspinnerei weiterführte.


    Die Zerstörung des Kammrads an der Sondermannschen Fabrik ist möglicherweise die Folge eines von Christian Sondermann im Juni des Jahres 1865 betriebenen öffentlichen Verkaufs diverser Grundstücke nebst Wohnhaus zur Begleichung seiner Forderungen gegen die Eheleute Meyer und Haas sowie Bohle und Haas. [28a] Die Forderungen waren vermutlich nicht unerheblich, da ihre Eintreibung durch Urteil des königlichen Landgerichts in Köln vom Mai des Jahres 1864 erstritten wurden. Zudem erfolgt der Verkauf gegen den Willen seiner Schuldner, denn Christian Sondermann betreibt den Verkauf, indem er die Rechte seiner Schuldner ausübt. Seine Forderungen hatte Christian Sondermann allerdings an den Wirt Wilhelm Küch in Niederseßmar abgetreten. 


    In der unten stehenden Verkaufsankündigung wird J. W. Sondermann zwar als Fabrikant bezeichnet, wobei hier nicht notwendigerweise auf die Spinnerei, sondern mögicherweise noch auf die Papierfabrikation Bezug genommen wird.

    Konkurs des Jahres 1867

    Die mit Ende des amerikanischen Brügerkriegs einsetzende Rezession der Textilindustrie überlebte J. C. Sondermann wirtschaftlich nicht. [28b] Anfang Juni des Jahres 1867 geht J. C. Sondermann mit seiner Spinnerei in Dümmlinghausen in Konkurs – circa ein Jahr nach seinem Bruder F. W. Sondermann senior und zwei Monate nach seinem Neffen F. W. Sondermann junior. [28c]

    Christian Sondermann war zur Zeit seines Konkurses wesentlich bei einem Herrn Kühnen verschuldet [29].


    Der Konkrus bringt es vermutlich mit sich, dass Christian Sondermann im Oktober 1870 zwei möblierte Zimmer zur Vermietung inseriert. [29a]


    Die Spinnerei in Dümmlinghausen wird zwar spätestens ab Mai 1870 durch den ältesten, 1842 geborenen Sohn Wilhelm Sondermann weitergeführt, aber Grund und Boden und Spinnereigebäude gingen - wie die Quellen der nachfolgenden Jahre zeigen - im Zuge der Vermögensabwicklung an eine Witwe Kirsel verloren [30]. 


    Christian Sondermann verfügte neben dem Grund und Boden der Fabrik noch über zumindest ein weiteres Grundstück in Dümmlinghausen, das er durch sein Falliment verliert. Aber erst einige Jahre nach dem Konkurs am 27. April 1871 erfolgte laut Anzeige in der Gummersbacher Zeitung die Versteigerung dieses Grundstücks in Dümmlinghausen im Rahmen des "Falliments des zu Gummersbacher wohnenden unter der Firma J. W. Sondermann handelnden Kaufmanns Christian Sondermann." [31] 

     

    Mit seinem Konkurs verliert Christian Sondermann nicht nur sein Eigentum in Dümmlinghausen, sondern auch Grundstücke und sein Wohnhaus in der Winterbecke, das 1813 von Johann Wilhelm Sondermann erbaute Wohn- und Fabrikhaus. Bereits erwähnter erhaltener Kaufvertrag aus dem Jahr 1875 belegt, dass Ernst Pickhardt, ein Cousin zweiten Grades der Ehefrau von Christian Sondermann [31a], die Liegenschaften in der Winterbecke am 30. Januar 1868 "[...] vor dem Friedensgerichte in Gummersbach [...] in Sachen Kühnen gegen Sondermann [...]" ankaufte [32]. Es war jener Ernst Pickhardt, der einige Jahre zuvor noch in einem Haus des Christian Sondermann wohnte und Sohn des Christian Pickhardt war, der 1820 von Johann Wilhelm Sondermann eine Fabrikation in der Winterbecke erwirbt. Christian Sondermann wohnt allerdings auch weiterhin, nun offenbar zur Miete, im Winterbecker Haus. 


    Im Jahr 1875 ist Christian Sondermann weiterhin "[...] im Fallitzustande befindlich [...]". Allerdings hat sich die finanzielle Lage bis dahin soweit erholt, als gemäß erhaltenem Kaufvertrag aus dem Jahr 1875 das Wohnhaus und umliegende Grundstücke, insbesondere ein angrenzender Acker "am Jähen" in der Winterbecke zurückerworben werden konnten für 10.300 Mark Reichwährung, zwar nicht von dem "im Fallitzustande befindlichen" Christian Sondermann, aber von dessen Frau Henriette geborene Pickhardt, die eine Cousine zweiten Grades des Ernst Pickhardt war. Der Kaufpreis wird allerdings gestundet und mit 5 % verzinst. Der Sohn Wihelm Sondermann bürgt für die Schuld der Mutter [33]. Der Inhalt des Vertrags ist unten stehend wiedergegeben. 

    Von besonderem Interesse ist die dem Vertrag anliegenden Situationskarten der erworbenen Grundstücke, die im September 1875 aufgenommen wurden und untenstehend abgebildet sind.

    Auch wenn Christian Sondermann vermutlich nach seinem Konkurs 1867 keine wesentlichen wirtschaftlichen Aktivitäten unter seinem Namen fortführte, wurde die Firma "J. W. Sondermann" aus dem Handelsregister erst Anfang 1889 gelöscht. [33a]

    Jahre nach 1875

    Über das weitere Leben des Christian Sondermann geben die Quellen keine Hinweise mehr. Zu vermuten ist, dass Christian Sondermann nach seinem Konkurs weiterhin zusammen mit seinem Sohn Wilhelm Sondermann die Spinnerei in Dümmlinghausen bis circa Ende der 1880er Jahre betrieb [34]. Bei seinem Tod im Jahr 1895 wird er als Rentner bezeichnet. [35] Zuvor, bereits 1881, wird Christian Sondermann als gewerblos bezeichnet. [34a]


    Am 18. Juli 1881 verstarb seine Frau Henriette Sondermann in Gummersbach. [35a] Das von ihr erworbene Gebäude in der Winterbecke wird vermutlich an den Sohn Wilhelm Sondermann vererbt. Um 1880 wird das alte Wohn- und Fabrikhaus indes als "Wohnhaus des Chr. Sondermann" bezeichnet. [36]


    Christian Sondermann verstirbt am 7. Dezember 1895 in Becke bei Gummersbach "in seiner eigenen Wohnung". [37] Sterbeort ist nicht die zu Gummersbach gehörende Winterbecke, sondern die Ortschaft Becke bei Gummersbach, wo der Sohn Wilhelm Sondermann wohnte und wo möglicherweise auch Christian Sondermann die letzten Jahren seines Lebens nach dem Tod seiner Frau verbrachte. Die Familie veröffentlichente folgende Todesanzeige in der Hagener Zeitung: [38]


    Wiedergabe des Kaufvertrags von 1875:

     

    Ausfertigung für Ehefrau Sondermann

    Wir, Wilhelm I. von Gottes Gnaden König von Preussen &c. &c. &c.

    Thun kund und fügen hiermit zu wissen,

     

    Heute den acht und zwanzigsten September achtzehnhundert fünft und siebenzig vor dem unterschriebenen Johann Heinrich Wilhelm Werner, königlich preußischem Notar im amtlichen Wohnsitze zu Gummersbach, Landgerichtsbezirk Coeln und in Gegenwart der beiden untengenannten Zeugen erschienen:

    1. Herr Ernst Pickhardt, Kaufmann und Fabrikant in Gummersbach wohnend, handelnd in eigenem Namen, sowie in seiner Eigenschaft als alleiniger Inhaber und Vertreter der Rechte der in Gummersbach bestehenden Handelsniederlassung unter der Firma „Ernst Pickhardt“;
    2. Henriette geborene Pickhardt, ohne Geschäft in Gummersbach wohnend, Ehefrau von Christian Sondermann, und von diesem ihrem hierbei mitanwesenden Ehemanne, Christian Sondermann, ohne Geschäft, und im Fallitzustande befindlich, in Gummersbach wohnend, mit welchem sie in Gütertrennung lebt, hierzu speziell ermächtigt;
    3. Herr Wilhelm Sondermann, Kaufmann und Fabrikant in Niederseßmar, Bürgermeisterei Gummersbach wohnend, Christians Sohn;

     

    Congarenten erklärten, nachfolgenden Kaufvertrag unter nachstehenden Bedingungen miteinander verabredet und abgeschlossen und demselben beziehungsweise die hierzu annektierte, von den Congarenten, Zeugen und dem Notar ne varietur unterschriebene, von dem Hülfsgeometer Merten in Windhagen im September dieses Jahres angefertigte Situationskarte zu Grunde gelegt zu haben, und gaben ihre deßfall... Erklärungen zu beurkunden wie folgt;

     

    Erster Artikel:

    Congarent Herr Pickhardt, handelnd in seiner oben genannten Qualität verkauft und überträgt andurch an die Mitcongarenten, Ehefrau Christian Sondermann, Henriette geborene Pickhardt zum vollen und widerruflichen Eigenthume und untergesetzlicher Garantie für Privilegien, ... und für jede ..., die nachbenannten in der Stadt- und Bürgermeisterei Gummersbach gelegenen Immobilien, als:

    1. Flur sechs, Nummer hundert sieben und siebenzig, durch acht und fünfzig, und hundertacht und siebenzig durch acht und fünfzig, Winterbecke, fünfzehn Are sieben und achtzig Meter, Gebäudefläche, Hofraum, Hausgarten und Wiese, mit aufstehendem Wohnhause, Fabrik und Nebengebäude, sammt An- und Zubehör, Vor- und Unterlage, insbesondere mit dem aus früherem Fabrikbetriebe herrührenden Wasserrade und sonstigen Gerätschaften, sodann nebst dem auf dieser Grundfläche errichteten, und  als dessen ... zu betrachtenden, übrigens nicht aus den Mitteln des Verkäufers erbauten neuen Wohnhause auf dem westlichen Theile dieser Pazelle;
    2. Flur sechs, Nummer hundertachtzig durch neun und fünfzig, am Jähen, acht und dreißig Ar zwei und siebenzig Meter Ackerland; jetzt theils Garten;
    3. Aus Flur sechs, Nummer hundert ein und achtzig, durch neun und fünfzig, daselbst, sieben und zwanzig Ar zwei und achtzig Meter Katastergröße, Ackerland, denjenigen Theil, welcher auf der erwähnten Karte durch den in rother Farbe eingetragenen Namen Sondermann bezeichnend, von dem, dem Verkäufer verbleibenden Theile durch eine rothe Linie getrennt ist, und nach Angabe der Karte eine Größe von achtzehn Ar sechs zwanzig Meter besitzt;
    4. Flur sechs, Nummer zweihundert ein und zwanzig, durch hundert acht, im jungen Wäldchen, Holzung, sieben und dreißig Ar zwei und zwanzig Meter;

     

    Zweiter Artikel:

    Für das angegebene Flächenmaß wird seitens des Verkäufers nicht garantiert, alles Mehr- oder Mindermaß, wie bedeutend es auch sei, soll allein der Ankäuferin zum Vortheil oder Nachteil gereichen.

     

    Dritter Artikel:

    Die Ankäuferin befindet sich bereits in Besitz und Genuß der Kaufobjekte, sodaß es einer besonderen Überlieferung nicht bedarf, und hat alle betreffenden Steuern, Staats- und Gemeindeabgaben, sowie die Feuerversicherungsbeiträge vom ersten Januar nächsten Jahres an gerechnet, für eigene Lasten zu übernehmen.

     

    Vierter Artikel:

    Der unter den Contrahenten vereinbarte Kaufpreis beträgt nach ihrer Erklärung die Summe von zehntausenddreihundert Mark Reichswährung oder dreitausend vierhundert drei und dreißig Thalern zehn Groschen Preußisch Courant. Ankäuferin verpflichtet sich diesen Kaufpreis nach einer sechs Monate vorhergegangenen, jedem Theile jederzeit auf der Ankäuferin Kosten freistehenden Aufkündigung in ungetrennter Summe zu bezahlen, und bis zur Ablagen die Zinsen davon zu fünf Prozent jährlich, vom ersten Oktober dieses Jahres an gerechnet am ersten Oktober jeden Jahres pünktlich zu entrichten, auf alle Zahlungen in guten Münzsorten, ohne Abzug und ohne Congensation zu Händen und in der Wohnung des Verkäufers kostenfrei zu leisten, und zwar mit der Maßgabe, dass falls die ausbedungenen Zinsen nicht pünktlich am Verfalltage oder längstens zwei Wochen nachher entrichtet, die Versteigerung der abgekauften Gebäulichkeiten unterbrochen oder die Kaufobjekte veräußert, oder durch irgendeinen Umstand im Werte vermindert werden sollten, der ganze noch verschuldete Kaufpreis sammt ..., sofort, und ohne dass es einer Kündigung bedürfte, einziehbar sein soll. Bis zur gänzlichen Ablage von Kaufpreis und ... bleibt das Kaufpreisprivilegium ungeschmälert vorbehalten, und wird dasselbe auf Kosten der Ankäuferin insiribirt. Der Kaupreis soll bis zum ersten Oktober nächsten Jahres von keiner Seite aufkündbar sein. Auch ist Ankäuferin verpflichtet, bis zur gänzlichen Ablagen von Kaufpreis und ..., die angekauften Gebäulichkeiten bei einer soliden Feuerversicherungsgesellschaft versichert zuerhalten, zum wahren Werthe und hierüber dem Verkäufer auf Verlangen jederzeit Nachweis zu liefern. Der Ankäuferin wird das Recht eigneräumt, auf ihre Kaufpreisschuld zu jeder Zeit Abschlagzahlungen, jedoch von wenigstens dreihundert Mark zu leisten.

     

    Fünfter Artikel:

    Die Kaufobjekte werden so und indem Zustande auf die Ankäuferin übertragen, wie sie sich befinden, mit allen anklebenden Aktiv- und Passiv- sichtbaren und unsichtbaren Ver...tuten, damit Ankäuferin darüber wie über ihr volles Eigenthum, und so wie Verkäufer oder dessen Autoren dieselben besessen und benutzt haben, oder hierzu berechtigt waren, schalten und verfügen könne.

     

    Sechster Artikel:

    Dem Verkäufer allein bleibt das Recht vorbehalten, die auf den Kaufpreis geschuldeten Zahlungen auf das eine oder andere Kaufobjekte auf Grundlage derstatt gehabten ... Preisbestimmung in Anrechnung zu bringen, und soll insbesondere die Verkäuferin nicht das Recht haben, das auf dem westlichen Theile der zuerst genannten Pazellen aufstehende, oben bereits erwähnte neu erbaute Wohnhaus zu verkaufen, bevor der ganze ... Kaufpreis bis auf die Restsumme von viertausendfünfhundert Mark abgetragen ist. In Bezug auf dieses letzterwähnte Wohnhaus, welches durch die Ehefrau Gustav Hengstenberg, Eleonore geborene Sondermann in Gummersbach errichtet worden ist, überträgt der Verkäufer auf die Ankäuferin alle diejenigen Rechte, welche ihr auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen an diesem Gebäude zustehen, wogegen die Ankäuferin sich verpflichtet, alle der Ehefrau Hengstenberg wegen dieses Baues, gegen den Eigenthümer des Grundstückes zustehenden, gesetzlichen Ansprüche allein ohne Rückgriff gegen den Verkäufer zu befriedigen, und den letzten allen diesen Ansprüchen der Ehefrau Hengstenberg gegenüber vollständig zu vertreten.

     

    Siebenter Artikel:

    Die bereits früher zu Gunsten des hier verkauften früheren Fabrikgebäudes mit Zubehörungen bestandene Vereinbarung der Benutzung des Bachwassers bleibt in der nämlichen Art und Ausdehnung in keiner Weise geschmälert werden; übrigens soll der durch Verkäufer auf die besagte Entfernung von ein und dreißig Meter in dem Graben angelegte Damm stets bestehen bleiben.

     

    Der Kontrahent Herr Wilhelm Sondermann, Christian’s Sohn, erklärte alsdann, nacherhaltener Vorlesung, dass er sich dem Verkäufer, Herrn Pickhardt, ver... der Firma Ernst Pickhardt gegenüber für die Erfüllung aller kraft des Gegenwärtigen der Ankäuferin Ehefrau Sondermann obliegenden Verbindlichkeiten, insbesondere für die Zahlung des Kaufpreises nebst ... mit der Ankäuferin solidarisch haltend verbürge, was der Kontrahent Herr Pickhardt zu ... erklärte.

     

    Betreffs des Eigenthumstitel bemerkt Verkäufer, die heutigen Kaufobjekte bei der am dreißigsten Januar achtzehnhundert acht und sechzig vor dem Friedensgerichte in Gummersbach stattgehabten ... in Sachen Kühnen gegen Sondermann angekauft zu haben. Zum ... und zum Zwecke der Trans... wählen Kontrahenten ... in ihren betreffenden, oben genannten Wohnungen und ... gegenseitigalle für einanderabgegebenen Erklärungen.

     

    Worüber Urkunde aufgenommen wurde in der Wohnung der Kontrahenten Eheleute Christian Sondermann zu Gummersbach am Eingangs genannten Tage, unter Verwendung von drei Stunden am dreizehnten dieses Monats und von zwei Stunden am heutigen Tage, in Gegenwart der beiden Zeugen Wilhelm Heuser, Färber, und Johann Wilhelm Höller, Bäcker, beide in Gummersbach wohnend, und nach der den Kontrahenten ertheilten Vorlesung dieser Verhandlung haben dieselben solche mit den Zeugen und dem Notar, dem alle hier erschienen Personen, nach Nahmen, Stand und Wohnort bekannt sind, unterschrieben. 

     

    Gez.

     

    Ernst Pickhardt. Henriette Pickhardt. Christian Sondermann. Wilhelm Sondermann. Wilhelm Sondermann Chr. Sohn. Wilhelm Heuser. Joh. Wilh. Höller, Werner.

     

    Zur Abschrift wurde für hundert sieben Mark fünfzig Pfennig Stempel kassiert.

     

    Folgt Copie der bezogenen Situationskart

     [1] Christoph Pickhardt  wurde auch Pickhardt medior genannt, da er der mittlere von drei Brüdern war. Christoph Pickhardt war ein Cousin des Christian Pickhardt, der von J. W. Sondermann im Jahr 1820 die Winterbecker Baumwollfabrikation erwirbt. Vgl. zum Verwandtschaftsverhältnis Simon, C. (2020): Vorfahren der Henriette Pickhardt, ohne Ort.

    Als Zeuge der Geburt des Johann Christian Sondermann wird der Knopffabrikant Christoph Pickhardt aus Mühlenseßmar genannt, dessen Tochter Johann Christian Sondermann ehelicht. Die Verbindung der  Mühlenseßmarer Familie Pickhardt und der Familie Sondermann ist offenbar eng, da Christoph Pickhardt bereits bei der Geburt des Friedrich Wilhelm Sondermann als Zeuge auftritt.

    [1a] Vgl. Standesamt Gummersbach (1841): Heiratsurkunde des Johann Christian Sonderman und der Henriette Pickhardt, ausgestellt am 30. September 2004. Hier werden die Eltern als der Knopffabrikant Christoph Pickhardt und die gewerblose Christiane Ising angegeben. Aus der Urkunde geht hervor, dass Henriette Pickhardt zumindest zwei Brüder hatte, den Kaufmann Carl Pickhardt in Elberfeld und den Knopffabrikanten Wilhelm Pickhardt in Gummersbach.

    [2] Vgl. Bickenbach, J. C. (1859): Bekanntmachung zur Knochenstampfe des Wilhelm Pickhardt in Mühlenseßmar, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 16. Juli 1859, S. 4.

    [2a] Vgl. Familie Pickhardt (1865): Todesanzeige Christoph Pickhardt, in: Gummersbacher Kreisblatt, Nr. 62.

    [2b] Vgl. zum Geburtsdatum Simon, C. (2020): Vorfahren der Henriette Pickhardt, ohne Ort.

    [3] Vgl. Familie Pickhardt (1859): Todesanzeige C. Pickhardt medior geb. Ising, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 22. Januar 1859, S. 3.

    [4] Vgl. Sondermann, Christian (1851): Geburtsanzeige Richard, in: Gummersbacher Kreisblatt, Nr. 67; Sondermann, Christian (1852): Geburtsanzeige Eugen Sondermann, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 4. Dezember 1852, Nr. 97, S. 1; Sondermann, Christian (1855): Geburtsanzeige Eugenie Sondermann, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 19. September 1855, S. 3; Sondermann, Christian (1857): Geburtsanzeige Clara Sondermann, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 24. Juni 1857, S. 4; Sondermann, Christian (1863): Geburtsanzeige Christian Sondermann, in: Gummersbacher Kreisblatt, Nr. 64, S. 4.

    [5] Vgl. Abschrift aus dem Kirchenbuch der evangelischen Gemeinde Vörde, Taufe des Friedrich Hentze am 20. Oktober 1881, mit handschriftlichen Notizen eines unbekannten Verfassers.

    [6] Vgl. Sondermann, Hede (2006): Gespräch mit Chr. Thiesen, Siegen.

    [7] Vgl. Lindlau (1862): Verzeichnis der vom 1. März bis 31. Mai 1862 angemeldeten und in das Handelsregister des Königlichen Handelsgerichts zu Köln eingetragenen älteren Firmen und Handelsgesellschaften, in: Anlage zum Amtsblatt der königlichen Regierung zu Köln v. 12. August 1862, Nr. 38, S. 40; auch Sandler, Christoph/Berggold, F. (1866): Deutschlands Handel und Industrie. Neuestes Repertorium des deutschen Handels-, Fabrik- und Gewerbestandes. Norddeutschland nach den Sandler’schen Principien und den amtlich aufgenommenen Materialien des Jahres 1866. I. Abtheilung: Königgreich Preussen. Erster Band: Rheinprovinz und Hohenzollern, Westfalen, Pommern, Posen, Berlin, S. 41.

    [8] Vgl.Höhere Bürgerschule (1855): Bürgerverzeichnis.

    [9] Vgl. Sondermann, Christian (1857): Anzeige zum Verkauf oder zur Verpachtung des Wohnhauses Christian Sondermamm, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 20. Juni 1857, S. 3.

    [10] Stadt Gummersbach (1857/58): Concession zur Aufstellung eines Dampfkessels für J. W. Sondermann, Akte 4333.

    [11] Vgl. Familie König (1857): Todesanzeige Wilhelm König, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 30. Dezember 1857.

    [12] Vgl. Bickenbach, J. C. (1858): Bekanntmachung zur Aufstellung eines zweiten Dampfkessels in der Papierfabrik in Dümmlinghausen, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 17. März 1858. Nr. 23, S. 4.

    [13] Vgl. Stadt Gummersbach (1857/58): Concession zur Aufstellung eines Dampfkessels für J. W. Sondermann, Akte 4333.

    [14] Vgl. Remmel, Frank (1991): Die anwendungsorientierte Inventarisierung einer ländlichen Industriegesellschaft, dargestellt am Beispiel der Ortschaften Dümmlinghausen und Hesselbach, Stadt Gummersbach, Oberbergischer Kreis, unveröffentlichte Arbeit zu Erlangung des Abschlusses des Magister Artiums an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, S. 70.

    [15] Vgl. Stadt Gummersbach (1859): Concession zur Aufstellung eines Dampfkessels für Ernst Pickhardt, Akte 4333; Bickenbach, J. C. (1859): Bekanntmachung zur Aufstellung eines Dampfkessels in seiner Fabrik in Gummersbach, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 19. Februar 1859.

    [16] Vgl. Sondermann, Johann Christian/Schirp C. W. (1860): Verkauf einer Papiermühle, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 4. April 1860, S. 3; Beilage zum Gummersbacher Kreisblatt v. 7. April 1860, S. 2; Gummersbacher Kreisblatt v. 14. April 1860, S. 4 sowie Meissen, G. J. (1860): Verkauf einer Papiermühle, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 28. April 1860, S. 4; Meissen, G. J. (1860): Verkauf einer Papiermühle, in: Kölnische Zeitung v. 7. April 1860, Nr. 98, S. 4.

    [17] Vgl. Meissen, G. J. (1860): Verkauf einer Papiermühle, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 28. April 1860, S. 4 und v. 2. Mai 1860, S. 3. Die Anzeigen aus dem Jahr 1860 zeigen, dass die Papierfabrik nicht bereits Ende der 1850er Jahre aufgegeben wurde Remmel es angibt. Vgl. Remmel, Frank (1991): Die anwendungsorientierte Inventarisierung einer ländlichen Industriegesellschaft, dargestellt am Beispiel der Ortschaften Dümmlinghausen und Hesselbach, Stadt Gummersbach, Oberbergischer Kreis, unveröffentlichte Arbeit zu Erlangung des Abschlusses des Magister Artiums an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, S. 70; Meissen, G. J. (1860): Verkauf einer Papiermühle, in: Kölnische Zeitung v. 25. April 1860, Nr. 115, S. 5.

    [18] Vgl. Sandler, Christoph (1862): Sandler’s großes Adresbuch des Handels-, Fabrik- und Gewerbestandes von Nord-Deutschland. Vollständig in zwei Bänden. Zweiter Band: das Königreich Preußen. Erste Abtheilung enthaltend: die Rheinprovinz und die Provinz Westphalen, Köln, S. 82.

    [18a] Vgl. Lindlau (1862): Verzeichnis der vom 1. März bis 31. Mai 1862 angemeldeten und in das Handelsregister des Königlichen Handelsgerichts zu Köln eingetragenen älteren Firmen und Handelsgesellschaften, in: Anlage zum Amtsblatt der königlichen Regierung zu Köln v. 12. August 1862, Nr. 38, S. 40.

    [19] Vgl. Sandler, Christoph/Berggold, F. (1866): Deutschlands Handel und Industrie. Neuestes Repertorium des deutschen Handels-, Fabrik- und Gewerbestandes. Norddeutschland nach den Sandler’schen Principien und den amtlich aufgenommenen Materialien des Jahres 1866. I. Abtheilung: Königgreich Preussen. Erster Band: Rheinprovinz und Hohenzollern, Westfalen, Pommern, Posen, Berlin, S. 83.

    [19a] Vgl. Höhere Bürgerschule (1859): Bürgerverzeichnis; Höhere Bürgerschule (1860): Bürgerverzeichnis.

    [19b] Vgl. o. V. (1983): Die Gesellschaft "Vierling", in: Festschrift Schützen- und Volksfest Gummersbach, Gummersbach, S. 61-70, mit Wiedergabe des vollständigen Gesellschaftsvertrags.

    [20] Vgl. Sondermann, Christian (1858): Anzeige Fabrikate, in: Gummersbacher Kreisbaltt v. 18. Dezember 1858, S. 1.

    [21] Vgl. Sondermann, Christian (1859): Anzeige Senf, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 22. Juni 1859, S. 3; Sondermann, Christian (1859): Anzeige Weinessig, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 6. August 1859, S. 3; Sondermann, Christian (1859): Anzeige Sayette u. Flammwolle, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 3. Dezember 1859, S. 4, v. 7. Dezember 1859, S. 4, v. 10. Dezember 1859, S. 4; Sondermann, Christian (1860): Anzeige Weinessig, in: Gummersbacher Kreisbaltt v. 8. August 1860, S. 3, und 11. August, S. 3; Sondermann, Christian (1861): Anzeige Weinessig, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 27. Juli 1861, S. 4; Sondermann, Christian: Anzeige Weinessig und weißer Peffer, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 31. Juli 1861, S. 4; Sondermann, Christian (1862): Annonce Weinessig, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 30. Juli 1862, S. 4; Sondermann, Christian (1863): Anzeige Weinessig, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 29. Juli 1863, Nr. 59, S. 4; Sondermann, Christian (1865): Anzeige Weinessig, in: Gummersbacher Kreisblatt, Nr. 51 sowie Nr. 56; Sondermann, Christian (1866): Anzeige Weinessig, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 29. August 1866, Nr. 69, S. 4 sowie v. 1. September 1866, Nr. 70, S. 4; Sondermann, Christian (1866): Anzeige Sayett, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 31. Oktober 1866, S. 4.

    [21a] Vgl. Sondermann, Christian (1857): Verkauf/Verpachtung Wohnhaus, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 20. Juni 1857, Nr. 49, S. 3.

    [22] Vgl. Meissen, G. J. (1862): Annonce Verkauf zweier Häuser in der Winterbecke, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 19. Juli 1862, S. 3.

    [22a] Vgl. Middelhoff, Wilhelm (1846): Hausverkauf, in: Gummersbacher Kreisblatt, Nr. 43, S. 3, Nr. 44, S. 3-4 sowie Nr. 45, S. 3.

    [23] Vgl. Meissen, G. J. (1860): Bekanntmachung zum Verkauf teilungshalber, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 2. Mai 1860, S. 3-4, sowie 30. Mai 1860, S. 2-4.

    [24] Vgl. Meissen, G. J. (1861): Licitation, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 6. März 1861, S. 6-8.

    [25] Vgl. Sondermann, Christian (1865): Bekanntmachung zur Spinnerei J. W. Sondermann in Dümmlinghausen, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 27. Dezemner 1865, Nr. 103 sowie v. 30. Dezember 1865, S. 1.

    [26] Im Jahr 1867 findet sich ein Hinweis auf die "Sondermann-Fabrik" in der Winterbecke. Hierbei wird es sich eher um einen Hinweis auf das alte Fabrikgebäude als auf eine laufende Fabrikation handeln. Vgl. .... (1867): Postkastenanfrage, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 4. Dezember 1867.

    [27] Remmel berichtet in Übereinstimmung mit Woelke, dass die Papierfabrikation von J. W. Sondermann in Dümmlinghausen in eine Kunstwollspinnerei umgewandelt wurde. Als Zeitpunkt gibt Remmel "Ende der 1860er Jahre" an. Dieser Zeitpunkt ist aber zu spät angesetzt. Vgl. Remmel, Frank (1991): Die anwendungsorientierte Inventarisierung einer ländlichen Industriegesellschaft, dargestellt am Beispiel der Ortschaften Dümmlinghausen und Hesselbach, Stadt Gummersbach, Oberbergischer Kreis, unveröffentlichte Arbeit zu Erlangung des Abschlusses des Magister Artiums an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, S. 70 sowie Woelke, Jürgen (1985): Kapital war nötig: Gründerjahre in Gummersbach und Oberberg, Gummersbach, S. 76, der den Zeitpunkt der Umrüstung indes "nicht viel nach 1860" ansetzt.

    [27a] Vgl. Deutsche Bundesbank (2017): Kaufpreisäquivalentehistorischer Beträge in deutschen Währungen, <https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Statistiken/Unternehmen_Und_Private_Haushalte/Preise/kaufkraftaequivalente_historischer_betraege_in_deutschen_waehrungen.pdf?__blob=publicationFile>, Abrufdatum: 21. Januar 2018.

    [27b] Vgl. Sandler, Christoph/Berggold, F. (1866): Deutschlands Handel und Industrie. Neuestes Repertorium des deutschen Handels-, Fabrik- und Gewerbestandes. Norddeutschland nach den Sandler’schen Principien und den amtlich aufgenommenen Materialien des Jahres 1866. I. Abtheilung: Königgreich Preussen. Erster Band: Rheinprovinz und Hohenzollern, Westfalen, Pommern, Posen, Berlin, S. 83.

    [28] Vgl. Druckerei Luyken (1880): Lithograhpie Gummersbach von der Südseite, Gummersbach.

    [28a] Vgl. Meissen, G. J. (1865): Verkaufsankündigung, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 28. Juni 1865, Nr. 51, S. 3.

    [28b] Vgl. dazu Pomykaj, Gerhard (2006), S, 100–101.

    [28c] Vgl. o. V. (1867): Konkurs-Eröffnung des Christian Sondermann, in: National Zeitung, Morgenausgabe v. 14. Juni 1867, Nr. 271.

    [29] Vgl. Werner, Johann Heinrich Wilhelm (1875): Notariell beurkundeter Kaufvertrag zwischen Ernst Pickhardt und Henriette Sondermann geborene Pickhardt über das Stammhaus der Familie Sondermann in der Winterbecke, Gummersbach; entsprechend das Fallitment Ende der 1860er Jahre angesetzt  Woelke, Jürgen (1985): Kapital war nötig: Gründerjahre in Gummersbach und Oberberg, Gummersbach, S. 76 sowie  Remmel "Ende der 1860er Jahre" an. Diese Zeitpunkt ist aber zu früh angesetzt. Vgl. Remmel, Frank (1991): Die anwendungsorientierte Inventarisierung einer ländlichen Industriegesellschaft, dargestellt am Beispiel der Ortschaften Dümmlinghausen und Hesselbach, Stadt Gummersbach, Oberbergischer Kreis, unveröffentlichte Arbeit zu Erlangung des Abschlusses des Magister Artiums an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, S. 7.

    [29a] Vgl. Sondermann, Christian (1870): Anzeige Vermietung, in: Gummersbacher Zeitung v. 22. Oktober 1870, Extrablatt zu Nr. 125, S. 1.

    [30] Siehe dazu die Erläuterungen zum Leben des Wilhelm Sondermann.  

    [31] Vgl. Sondermann, Christian (1871): Anzeige, in: Gummersbacher Zeitung v. 27. April 1871.  

    [31a] Vgl. Simon, Christoph (2018): Verwandtschaft Henriette Pickhardt verh. Sondermann und Ernst Pickhardt.

    [32] Vgl. Werner, Johann Heinrich Wilhelm (1875): Notariell beurkundeter Kaufvertrag zwischen Ernst Pickhardt und Henriette Sondermann geborene Pickhardt über das Stammhaus der Familie Sondermann in der Winterbecke, Gummersbach.  

    [33] Vgl. Werner, Johann Heinrich Wilhelm (1875): Notariell beurkundeter Kaufvertrag zwischen Ernst Pickhardt und Henriette Sondermann geborene Pickhardt über das Stammhaus der Familie Sondermann in der Winterbecke, Gummersbach; Katasteramt Kreis Gummersbach (ab 1866): Grundstücke im Eigentum der Henriette Sondermann geb. Pickhardt in Gummersbach, Artikel Nr. 1737,  Gummersbach.

    [33a] Vgl. Königliches Amtsgericht Köln (1889): Löschung J. W. Sondermann, in: Kölnische Zeitung v. 19. Januar 1889, Nr. 19, Drittes Blatt, S. 2.

    [34] Siehe dazu die Erläuterungen zum Leben des Wilhelm Sondermann.

    [34a] Vgl. Standesamt Gummersbach (1881): Sterbeurkunde der Henriette Sondermann geborene Pickhardt, T. d. Christoph Pickhardt u. d. Christiane Ising, ohne Ausstellungsdatum.

    [35] Vgl. Standesamt Gummersbach (1895): Sterbeurkunde des Johann Christian Sondermann, S. d. Johann Wilhelm Sondermann u. d. Wilhelmine Baltes, ohne Ausstellungsdatum.

    [35a] Vgl. Standesamt Gummersbach (1881): Sterbeurkunde der Henriette Sondermann geborene Pickhardt, T. d. Christoph Pickhardt u. d. Christiane Ising, ohne Ausstellungsdatum.

    [36] Stadt Gummersbach (1880/1881): Änderungen Flur 6, Flurstücksnummern 257 und 258 Jahrgang 1880/1881, gezeichnet September 1879, Gummersbach

    [37] Vgl. Standesamt Gummersbach (1895): Sterbeurkunde des Johann Christian Sondermann, S. d. Johann Wilhelm Sondermann u. d. Wilhelmine Baltes, ohne Ausstellungsdatum.

    [38] Vgl. Familie Sondermann (1895): Todesanzeige Christian Sondermann, in: Hagener Zeitung v. 10. Dezember 1895, Nr. 289, Erstes Blatt, S. 3.

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