Chronik der Familie Sondermann

Kartierung des Namens Sondermann


Einen Hinweis auf die örtliche Herkunft des Namens Sondermann erbringt dessen Kartierung. Eine Kartierung mit dem Programm geogen liefert 1.393 Vorkommen (Stand der statistischen Daten 31.12.2002) [1]. Bei einem solch häufigen Vorkommen kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass sich alle Sondermanns auf einen einzigen Ahn zurückverfolgen lassen. Dies wird noch deutlicher bei Berücksichtigung von Lautverschiebungen. So weist eine Kartierung des Namens Sundermann 876 Vorkommen aus. Wie aus den geogen-Daten ersichtlich ist, sind die Ursprünge des Namens Sondermann wahrscheinlich in Nordrhein-Westfalen zu suchen. Eine auffällige Häufung des Namens Sondermann findet sich in den folgenden Gegenden: Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Kreis Olpe, Märkischer Kreis, Kreis Mettmann, Kreis Wesel und Wuppertal.

Die Häufung des Namens Sondermann im Kreis Olpe ist dem Geschlecht Sondermann aus Sondern zuzuschreiben. Der Ursprung des insbesondere in diesem Kreis siedelnden Geschlechtes Sondermann ist "unterm Sundern" im Biggetale, im heutigen Dorf Sondern zu finden. Das Geschlecht siedelte ursprünglich allein "am Sundern". Bezeugt ist dies noch heute durch sein altes Stammhaus und Gut, welches das "Sundern-Haus", das "Sundern-Gut", das "Sungern-Haus" oder das "Sungern-Gut" genannt wird [2].

[1] Siehe zum Programm geogen http://christoph.stoepel.net/geogen.aspx.
[2] Vgl. zum Geschlecht Sondermann aus Sondern insbesondere Koerner (Hrsg.) (1927), S. 26-469.
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